Intressantes How To: Schwachwind Downwind

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FrankenKai
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Intressantes How To: Schwachwind Downwind

Beitrag von FrankenKai » 4. Nov 2020, 13:30

https://usaca.info/tips-for-light-air-s ... ild-thing/

Bei bedarf würde ich versuchen es zu übersetzten.
Gruß
Kai

Popey1270
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Re: Intressantes How To: Schwachwind Downwind

Beitrag von Popey1270 » 16. Nov 2020, 16:19

Ja wäre nicht schlecht wenn du das übersetzen könntest ist bestimmt sehr interesant

FrankenKai
Beiträge: 16
Registriert: 20. Okt 2020, 10:46

Re: Intressantes How To: Schwachwind Downwind

Beitrag von FrankenKai » 20. Nov 2020, 09:54

Dies ist mein Versuch ein Anleitung von Webseite der USA A Class Vereinigung zu übersetzen.
Ich bitte um vergeben falls sich Fehler eingeschlichen haben, wenn jemand es besser weiß bitte korrigieren.
fett ist immer die original Passage, normal dann meine Übersetzung.
Das original findet sich hier:
https://usaca.info/tips-for-light-air-s ... ild-thing/

Hier der Text:
Perhaps one of the toughest points of sail to master for sailors new to the A-class and uni-rig catamarans is downwind in light air up to the point where you start thinking about making the transition to the “Wild Mode”. With no jib in front of the main, it is important to learn how to trim and steer the boat not too deep or too high for the best VMG.

Der wahrscheinlich schwierigste punkt beim regattasegeln für Segler die in die a-class neu einsteigen ist wohl der downwind Kurs bei wenig wind bis zu der Windstärke bei der „the Wild Thing“, (Anmerkung Kai: oder Foilen) in Erwägung gezogen wird /möglich ist.
Ohne Fock vor dem Großsegel, es ist wichtig zu lernen wie man trimmen und steuern muss um nicht zu tief oder zu hoch am Wind zu segeln um die beste Geschwindigkeit zum Ziel (VMG) zu erreichen.

I’ve had some excellent tuning partners, competitors, and teachers over the last couple of years including Ben Hall, Pete Melvin, Bob Webbon, and Charlie Ogeltree. Here is a summary of setup and technique I’ve learned and currently use:

Ich (Anmerkung Kai: der Autor Bob Hodges) hatte einige exelente tuning/sparrings partner, wettbewerber und Lehrer in der letzen paar Jahren, (Nahmen siehe original Text oben)
Hier die Zusammenfassung der daraus entstandenen Setups und Technik welche er gelernt hat und aktuell nutzt (October 2016)
Downhaul – completely off (very important), slight wrinkles showing
Outhaul – ease off to the point where you have at least 6” – 8” of maximum foot camber, sometimes more or less is better dependent upon the how light it is and how smooth or choppy the water is. Once you establish the maximum setting, it may be helpful to put in a stopper knot or ball on the outhaul control line so all you have to do is blow the control out of the cleat as you round the weather or offset mark.
Mast Rotation – You should have a system that will allow at least 90 degrees of mast rotation since this is the approximate apparent wind angle you will be sailing downwind, more is better in this case.


Trimm:
Cunnigham komplett offen , leichte Falten sind zu sehen.
?Unterlieg Spanner?: soweit ausfieren so dass man mindestens 6-8 Zoll maximalen bauch am Unterlieg hat. Vareiert auf basis der Windstärke und des Wellengangs. Sobald man ein maximalses Setting gefunden hat, kann es hilfreich sein durch einen Konten oder Ball das weitere ausfieren des Unterlieg Spanners zu begrenzen sodass dieser beim Kurswechsel nur aus der Klemme gelöst werden muss.
Mast Rotation: Diese sollte wenigstes 90 Grad ermöglichen, da der scheinbare Wind Winkel beim downwind segeln ca. diese 90 Grad zum Cat hat, etwas mehr ist besser

Traveller – The position of the traveler can vary between all the way out to 4”-6” pulled in. This can depend upon the water conditions. In flat water, it can work to let it out all the way. In choppy water, it can work to pull it in 4”-6” and ease the mainsheet tension to get more twist in the sail.
Mainsheet tension – Most sailors set the mainsheet tension and cleat it and then focus on steering the boat. A good indicator is the set of telltales placed in the top third of the sail. You probably want enough mainsheet tension to firm up the leech and not stall the top leeward telltale.


Traveller: Die Position kann zwischen komplett raus bis ca. 4-6 Zoll reingezogen sein. Dies hängt wieder vom Wind, aber im Wesentlichen vom Wellengang ab. Bei mehr Welle ist weiter innen besser, dann kann die Großschot lockerer gefahren werden um mehr twist im Segel zu haben.
Großschot Spannung: Die meisen Segler setzen eine Großschot Spannung, belegen diese in der Klemme und konzentreiern sich auf das steuern.
Ein guter Indikator ist der set Telltails (Windfäden) im obern drittle des Segels. Man sollte genug Großschotspannung haben um das achterliek zu stüzen und keinen hängenden top lee Telltale zu haben.

Weight Distribution – For the Boyer boats (Mk. IV, Mk. V, and Flyer), I believe it is very important to sit right on the weather front beam or even better right in front of it. This is probably also the case with the new Bim XJ. You can typically sit just behind the front beam on the Marstrom and A2 boats. What you are looking for is to be sure the transoms are not dragging (the transom wake should be clean and quiet, no gurgling). Moving 12” forwards or backwar ds can make a significant difference. It does not seem to work at all to sit forward on the leeward side of the boat. This only creates more wetted surface area and drag.

Gewichtsverteilung: Speziell bei “Boyer boats” , z.b. (siehe oben) galube ich das es sehr wichtig ist auf der luv seite am forderen Beam oder sogar noch davor zu sitzen. Das trift warscheinlich auch auf den Bim XJ zu. Bei Marstrom und A2 boats reicht es aus direkt hinterm Frontbeam zu sitzen. Mann mus darauf achten, dass der heckspiegeln nicht unter dem wasser spiegel liegt und dadurch einen Sog erzeugt. Erkennbar daran, dass es NICHT gurgelt und das Wasser am Heck nicht (minimal) verwirbelt ist. Eine Gewichtsverlagerung um 12 Zoll kann ein deutlichen unterschied machen. Es scheint überhaupt nix zu brinngen auf der Leeseite vorne zu sitzen das es mehr benetzte Fläche und somit mehr sog erzeugt!

Daggerboards – both boards max up (but make sure some amount of board is filling the bottom of the daggerboard case)
Rudders – Most sailors will sail with both rudders down but several of the best sailors in the class feel there is a slight speed advantage to sail with one rudder kicked up. Practice this because if you are sloppy or jerky getting the rudder up or down, you could lose more than if you did not do it.


Schwerter: beide maximal hoch, dabei jedoch sichergehen das das Schwert die untere Schwertöffnug noch ausfüllt.(Anmerkung Kai: Wohl auch der Grund warum Foilers hier einen Nachteil haben, da das ende der Foils nicht die Schwertöffnug schließt )
Ruderblätter: Die meisten Segler lassen beide Ruder unten, aber manche der Besten meinen das es einen leichten Geschwindigkeitsvorteil ergibt wenn ein Ruderblatt oben ist. Übung ist hier wichtig, da viel unruhen im Cat bein rein und rausklappen den Vorteil zunichte oder gar zum Nachteil machen kann.

As you round the weather mark, follow this list to transition the boat from upwind to downwind modes:
Steer to your downwind course as you ease the mainsheet and traveller, settle the boat down for 5 seconds.
Release any downhaul tension and rotate the mast to 90 degrees or more.
Pull up the weather board.
Pull up the leeward board.
Raise the windward rudder.


Beim runden der Tonne sollten folgende Schritte durchgeführt werden, um vom up/halbwind auf downwind Kurs/Modus zu kommen:
Steuern auf den neuen downwind kurs bei gleichzeitigen lösen des Travelers und der Großschot.
5 Sekunden abwarten um Unruhe aus den Cat zu nehemen.
Cunninham Spannung lösen (Anmerkung Kai: Unterliegstrecker auch), und Mast auf 90 Grad (oder mehr) rotieren.
Luw Schwert hoch.
Lee Schwert hoch.
Luw Ruder hoch.

Once you get the boat setup and on course, you need to get into a fast steering groove. You will probably not be consistent if you try to steer the boat by just the telltales in the mainsail. Most sailors have telltales on the forestays and or a telltale or Windex on the front of the mast. Either way, you want to create a consistent reference that you can steer up or down to and maintain a consistent “groove”. On my boat, I put a telltale on each forestay at the height of the spreaders. I use the angle between the weather telltale and the rotated leeward spreader as my steering reference. I like the reference this high as it indicates the true wind more accurately. I glance up at it about every five seconds and check the sail trim also. I try to combine this reference with the feel of the wind blowing across my face or the back of my head. Looking forward, if I feel the wind starting to blow on to the front of my face, I can probably steer down. If I feel the wind starting to blow more on the side or back of my head, I will start to steer up.

Auf den neuen Kurs muss man in einen schnellen steuerkurs Modus kommen. Der Kurs wird voraussichtlich nicht gleichmäßig sein wenn man versucht nur nach den telltales im Segel zu steuern. Die meisten Segler haben Windfäden an den Vorstaken oder ein windex Telltale am Mast. Auf jeden Fall (egal wie) möchte man eine konsistente Referenz erzeugen um up/down zu steuern um eine geleichmäßige Strömung am Segel zu erzeugen. Ich habe Windfäden auf höher der Diamod Spredder. Ich nutze den Winkel zwischen Windfaden und Spredder in lee als Steuerreferenz. Ich mag die Windfäden so hoch da sie den wahren Wind besser repräsentieren. Ich prüft den Winkel alle 5 Sekunden und prüft dabei auch den Segeltrimm. Dabei versuche ich den Winkel in Zusammenhang mit dem Gefühl des Windes im Gesicht und Nacken zu kombinieren. Vorwärts schauend, kann bei Wind im Gesicht mehr lee/down gesteuert werden, Fühle ich den Wind mehr von der seite oder von hinten steuer ich luw /höher.

Steering technique is very important. The less you move the rudders, the faster you will be. The steering technique I like is to have the tiller extension across the front of my body with it propped on my leg or knee. This creates a hinge point where I can simply flex the tiller extension back and forth with my wrist to steer very smoothly up or down.

Die Steuertechnik ist sehr wichtig. Je weniger die Ruder bewegt werden umso schneller wird man werden. Ich mag folgende technick. Den Pinnenausleger vor meine Körper abgestützet auf meinen Bein oder Knie. Die erzeugt einen Stützpunt auf den ich das Ruder durch drehen meines Handgelekes sehr sanft bedienen kann.

A new tool I have been using since the 2004 North Americans is a “JC” strap. The name comes from the shock cord system used by the Finn class to hold their booms out as they sail downwind in light air. If your boat has the standard downwind rotator like that supplied by Boyer and also on the A2, sailing in sloppy water allows the mast to pump back and forth which is not good for maintaining flow across the sail. In very light air, you frequently have to put your foot against the mast or boom to keep it at max rotation and quiet. The “JC” strap system is extremely simple. I tie a bullet block to each forestay tang. I next attach a line with two small loops in it right behind the outhaul cleat on the boom. I install a plastic clip on one end of the shock cord, attach to one loop on the boom and then run the shock cord forward through the bullet blocks on the tangs and back to the other loop on the boom. Pull the shock cord relatively tight and attach another plastic clip to attach to the remaining loop on the boom. Without the mainsheet attached, you will find that the shock cord at tension actually pulls out and up on the boom. I have found the tension of the shock cord effectively holds the rotation in place and does not allow it to pump back and forth if the boat rocks. An additional benefit is realized when you gybe as the shock cord speeds the rotation of the rig. The system in no way gets in my way or affects the sailing of the boat. I don’t think the system creates any significant drag or windage. Since I have been using it, I feel I have been consistently faster on downwind legs. Winning the light air race at the 2004 North Americans was proof to me that this system has some merit. It only costs about $20 to install on the boat which is a much cheaper alternative than going to another system to lock the rotation.

Seit 2004 nutze ich den “JC Strap“ welcher in der Finn classe üblich ist. Dies hält bei leichten Wind über Gummiband den Baum nach vorne. Dies verhindert bei den „Standard rein Rotierer“ das bei Welle der Mast hin und her pumpt was verhindert das sich eine gute konstante Strömung am Segel bildet.
Bei sehr leichten Wind muss man häufig mit den Fuß das rausrotieren unterstützen um die maximale Rotation des Mastes und ruhe im Rig (und dadurch eine konstante Strömung) zu behalten.
Das „JC strap“ System ist sehr einfach. Ich befestige an jeden Vorstag befestigungspunkt eine Umlenkrolle. Als nächstes verbinde ich eine Leine mit 2 loops direkt hinter der Unterliegspanner Klemme am Baum.
Dann installiere ich eine Plastikharken am Ende der Gummileine, harke es in ein loop ein und führe es nach vorne durch die Umlenkrollen am Vorstag und zurück mit einem Plastikharken an die 2. Loop. Die Spannung des Gummiseils sollte relative fest sein. Ohne angeschlagener Großschot wirst du sehen das das Gummi den Baum nach außen und hoch zieht (Anmerkung Kai; das hoch verstehe ich nicht). Ich habe die Erfahrung gemacht das die Spannung des Gummis effizient die Mastrotation unterstützt und auch ein Pumpen der Mastrotation verhindert wenn der cat schwankt. Ein zusätzlicher Vorteil ist auch das unterstützen des Gummis für die Geschwindigkeit des shiften des Segels bei der Halse. Das System stört mich beim Segeln in keinster weise, auch glaube ich das die Windlast des System nicht relevant ist (Anmerkung Kai: könnte sich beim foilen ändern, allerdings lässt es sich ja an/ab bauen wenn der Wind entsprechend leicht ist) Seit ich das System benutze habe ich das Gefühl konstant schneller auf downwind kurs zu sein.
Der Sieg in einem leichtwind Regatta in 2004 North Americans ist für mich die bestätigung das das System seinen sinn hat. Mit seinen ca. 20€ ist die Installation das Systems auch günstiger wie mach andere Systeme zum feststellen der Rotation.

I hope these tips help you find more downwind speed. Now get out on the water and start practicing!
Bob Hodges
USA 230


Ich hoffe das diese Tips dir helfen mehr downwind Geschwindigkeit zu erreichen. Und nun raus aufs Wasser und ÜBEN!

Bob Hodges , USA 230

Many thanks to Bob for this Tips, I translate them for the German A-Cass Sailors.
Kai Esbold, GER 88

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